Anfang März 2026 führte der Verband der Wirtschaft Thüringens e. V. eine Veranstaltung zur Initiative „Resilienz für Unternehmen“ durch. Die dort vermittelten Inhalte und Empfehlungen sind für viele Branchen relevant, weshalb wir die wichtigsten Erkenntnisse in kompakter Form zusammenfassen.
Die Beiträge der beteiligten Institutionen – darunter Vertreter der Bundeswehr, des Innenministeriums (Bereich Bevölkerungsschutz) und weitere Partner – machten deutlich, dass Unternehmen ihre eigene Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen und Krisen aktiv stärken müssen.
Zu den möglichen Gefährdungslagen zählen unter anderem:
Der Stromausfall in Berlin Anfang Januar hat gezeigt, wie schnell kritische Situationen entstehen und welche Abhängigkeiten bestehen. Gleichzeitig wurde betont, dass die staatlichen Möglichkeiten der Gefahrenabwehr nicht alle Risiken abdecken können.
Mehrere Fachbeiträge empfahlen Unternehmen, ihre organisatorische und technische Widerstandsfähigkeit systematisch zu überprüfen. Nur wenn Risiken erkannt werden, können sie reduziert oder ausgeschlossen werden. Eine interne Analyse des Status quo ist dafür ein zentraler erster Schritt.
Besonders hervorgehoben wurde der digitale Resilienzcheck unter
www.resilienzcheck.org
Dieser wurde von hessischen Arbeitgeberverbänden gemeinsam mit der Bundeswehr entwickelt und bietet:
Das Tool eignet sich sowohl für eine erste Orientierung als auch für die Vorbereitung weiterführender Maßnahmen.
Zusätzlich wird auf die Publikation „Krisen, Katastrophen, Konflikte: Wie Sie Ihr Unternehmen in unsicheren Zeiten schützen“ verwiesen.
Sie wurde von der Handelskammer Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erstellt.
Die Broschüre enthält:
Damit erhalten Unternehmen konkrete Hinweise, wo sie genauer hinschauen sollten und welche Schritte zur Verbesserung der Krisenvorsorge sinnvoll sind.
Quelle: VWT/Handelskammer Hamburg/Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)