Unternehmen

Der demographische Wandel hat sich bereits mit nachhaltigen Auswirkungen in der gesamten Gesellschaft abgezeichnet. Auch in der Beton- und Fertigteilindustrie hat die Arbeitswelt ihre Spuren hinterlassen. Das gilt auch für unsere Branche wo bereits heute viele der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zwischen 40 und 55 Jahre oder älter sind. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren verstärkt fortsetzen. Die Zahl der potentiellen Nachwuchskräfte wird immer rückläufiger, denn die Schulabgängerzahlen schrumpfen tendenziell, nicht nur in den neuen Bundesländern.
Damit wird der Wettbewerb um qualifizierte Beschäftigte auch für die Beton und Fertigteilindustrie   sich weiter verschärfen. Der Fachverband Beton- und Fertigteilewerke Sachsen / Thüringen e.V.  unterstützt seine Mitgliedsunternehmen dem demographischen  Wandel entgegen zu wirken.
Im wesentlichen gibt es folgende drei Ansatzpunkte um ein Unternehmen langfristig vorzubereiten.

  ° eine langfristige Analyse der Altersstruktur der Beschäftigten im Unternehmen
  ° kontinuierliches Engagement in Sachen Ausbildung
  ° die verbesserte Nutzung vorhandener personeller Ressourcen

Eine Hilfestellung  in Sachen Fachkräftebedarf, Demographie- Check, bieten u.a. der BBS  mit einen Fachkräfteleitfaden, die Bundesregierung mit Ihrem  Fachkräfte- Portal  sowie das  Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Ihrem Kompetenzzentrum an.
 
 
 

Meisterausbildung

Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm
FBB_Meisterbroschüre.pdf (859,8 KiB)

Weiterbildungsförderung in Sachsen

Mit der Förderung können sowohl Unternehmer bzw. Selbstständige als auch Beschäftigte, Auszubildende, dual Studierende, Werkstudenten und Praktikanten, Mitarbeiter in Elternzeit und sogar Arbeitslose mit einer Einstellungszusage an Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung teilhaben. Dabei werden in der Regel 50 Prozent der Weiterbildungskosten durch einen Zuschuss gefördert. Eine Ausnahme betrifft die Gruppe der Azubis, Ü50 Arbeitnehmer und Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss. Diese werden bis zu 70 Prozent gefördert.